Teil eines Werkes 
2. Th. (1806)
Entstehung
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einer dreyfachen Reihe der ſchoͤnen ſchattigen Baͤume, wovon ſie den Namen fuͤhret, beſte⸗ het, mitten in der Straße liegt, und Fahr⸗ wege an jeder Seite hat, gegen die ſie aber durch eine ſchoͤne Linie von Granitpfoſten ge⸗ ſchuͤtzt iſt, die durch eiſerne Stangen mit einander verbunden ſind; des Abends wird ſie durch

große wiederſcheinende Lampen erleuchtet, die in

der Mitte an Stricken haͤngen, welche an zwey einander gegenuͤberſtehenden eiſernen Traͤgern be⸗ feſtigt ſind; ſie iſt ungefaͤhr eine engliſche Meile

lang, und man erblickt an dem einen Ende

den reichen Portiko des Opernhauſes und den Pallaſt, und an dem andern das beruͤhmte bran⸗ denburger Thor, welches Herr Langhans nach dem Propylaͤum von Athen gezeichnet hat, und das 1780 errichtet iſt. Dieß prachtvolle

Monument geſchmackvoller Architektur beſtehet in

einer ſteinernen Kolonnade, von einer leichten roͤthlich⸗ gelben Farbe; es enthaͤlt zwoͤlf große kanelirte korinthiſche Saͤulen, vier und vierzig Fuß hoch, und fuͤnf Fuß ſieben Zoll im Diameter, ſechs an jeder Seite; indem ſie einen Raum

laſſen, wozwiſchen ſich die Thore ſchließen, ſtel⸗

len ſie fuͤnf koloſſaliſche Portale dar, durch wel⸗ che man den Park in einer ſchoͤnen Perſpektive wahrnimmt. Die Fluͤgel, welche die Zoll, und

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