Teil eines Werkes 
2. Th. (1806)
Entstehung
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und mehrere engliſche Kapitains, die ſich dort befanden, verſicherten, dieſer halte oͤfter drey Wochen, auch wol einen Monat, an; nach meh⸗ reren traurig dort hingebrachten Tagen, in der Hoffnung, es wuͤrde eine Veraͤnderung ſtattfin⸗ den, kehrte ich nach Danzig zuruͤck; ohne hier Jemand zu kennen, denn dieſer Ort lag nicht auf dem uns vorgezeichneten Wege, gieng ich nach dem Wechſelhauſe eines ſchon bejahrten Englaͤnders, erzaͤhlte ihm in Gegenwart einer Menge Schreiber meine Geſchichte, mit der Bitte, er wolle guͤtigſt einem derſelben, der Engliſch verſtuͤnde, erlauben, mich auf einige Minuten nach dem Poſthauſe zu begleiten, um meine Freunde wieder einzuholen. Der Kaufmann mit grauen Haaren, ohne das Geſicht zu veraͤndern, ſah kalt auf mich hin und antwortete kurz:Es iſt heute Poſttag! und ohne ein Wort hinzuzu⸗ fügen, kehrte er zu ſeinen Rechnungen zuruͤck. Dieſer Englaͤnder war im Handel von Dan⸗

zig alt geworden, und der edle Geiſt ſeines Va⸗

terlandes hatte ſich in Selbſtſuͤchtigkeit, um zu⸗ ſammenzuhaͤufen, verwandelt.

Mein kleines Fuhrwerk war jetzt ganz her⸗ unter gekommen; der Poſtmeiſter hielt es nicht mehr fuͤr wuͤrdig, und weigerte ſich, ein Pferd davor zu ſpannen; zugleich bot er mir einen

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