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Tagen aus Portugal kam, iſt vor zwey Nüäͤchten darin geſtorben.“
Den Tag darauf kamen wir e durch ein Land, welches ohne Zweifel fuͤr Manche ein Paradieß ſeyn mag, denen ich es aber gern unbeneidet
ließ, um ein gutes Mittagseſſen in Nonal, der naͤchſten Station, einzunehmen, indem wir uns in Narwa mit Lebensmitteln verſehen hatten. Nach einer kleinen Fahrt laͤngſt dem Peipusſee, der achtzig Werſte breit und hundert und ſechs⸗ zig lang iſt, kamen wir in Dorpat an, das an einem kleinen Fluſſe liegt, der mit dem See in Verbindung ſtehet. Die Stadt iſt groß, hat verſchiedene ſchoͤne Straßen und Haͤuſer, und iſt ihrer Univerſität halber beruͤhmt; es ſtehen hier⸗ an vier und zwanzig Profeſſoren, und hundert und funfzig junge Leute, worunter ein Dritttheil Adeliche, ſtudieren hieſelbſt. Auf der Spitze des Huͤgels, der die Stadt beherrſcht, befinden ſich die Ueberbleibſel einer ſehr große alten Abtey, die von dem deutſchen Orden gegruͤndet wurde, und nun zur Aufnahme der Bibliothek ausgebeſſert wird. Der Pallaſt des Großmeiſters ſtand auf
Orden ward im zwoͤlften Jahrhunderte geſtiftet. In einem Kreuzzuge gegen Saladin, der zur Eroberung des gelobten Landes unternommen
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dem Flecke, wo man jetzt bauet. Der deutſche


