Teil eines Werkes 
2. Th. (1806)
Entstehung
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raſcht, einen Schreiber, in einem langen blauen, in der Mitte mit einem Guͤrtel verſehenen Rocke, ins Zimmer treten zu ſehen, der unter dem Ge⸗

wichte eines groben Sackes voll Kopeken ſchwitte;

dieſe kupferne Muͤnze iſt ungefaͤhr drey Pfennig Engliſch werth. Es iſt wol hier nicht am unrech⸗ ten Orte, der ruſſiſchen Muͤnzen zu erwaͤhnen. Von Kupfer findet man dort den Viertel⸗Kopek, Poluſchka genannt, allein er iſt wenig im Umlauf; den halben Kopeken, der Deniſchka heißt; ferner

zwey, fuͤnf und zehn Kopeken⸗ Stuͤcke Von

Silber ſind dort die fuͤnf Kopeken⸗ Stuͤcke, ſelten; ferner hat man zehn, funfzehn und zwanzig Ko⸗ peken⸗Stuͤcke; einen Viertel⸗Rubel(fuͤnf und zwan⸗ zig Kopeken werth); einen halben und ganzen Rubel. Das Agio zwiſchen Silber und Bank⸗ noten betraͤgt ungefaͤhr fuͤnf und zwanzig Procent. Im Golde hat man den halben Imperial, fuͤnf Rubel werth, einen Imperial von zehn Rubeln. Es giebt dort Noten von fuͤnf, zehn, fuͤnf und zwanzig, funfzig, und hundert Rubeln. Die Ruſſen rechnen immer nach Rubeln; ein Ru⸗ bel betraͤgt jetzt ungefaͤhr zwey Schilling und acht Pfennig Engliſch. Ein Silberrubel ſtehet auf fuͤnf und zwanzig Kopeken hoͤher, als ein vapierner Rubel.