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als Wachen und Kerkermeiſter; und man muß geſtehen, daß die Schweden ſich mehr als ir⸗ gend ein anderes Volk unter dem Einfluß deſ⸗ ſelben beſinden. Als ich um eine Ecke ging, holte mich ein roher flachskoͤpſiger Landmann ein, der, wie es ſich nachher zeigte, nie vorher in der Stadt geweſen, und auf einem Bauer⸗ wagen, einen recht ſtarken vergnuͤgt ausſehen⸗ 4 den Kerl fuhr, an deſſen Haͤnden ſich ein paar
große ſchwere Handſchellen befanden, und deſ⸗ V ſen Bein’ an einige kleine Stuͤckchen von dem 5 Holze des Bodens des Fuhrwerks angekettet
war. Es ſchien, daß ſich ſowohl der Fuhrmann als der Verbrecher auf dem Wege an Brandte⸗ wein guͤtlich gethan hatten; und keiner derſel⸗ ben war weder ganz nuͤchtern noch traurig. Der Gefangene, der wegen ſeiner beſondern Groͤße und Staͤrke, leicht, nach meiner Ueber⸗ zeugung, den Bauer mit ſeinem an den Haͤn⸗ den befindlichen Eiſe en haͤtte niederſchlagen, wenn er dies gewollt haͤtte, und auf dieſe Art ent⸗ fliehen koͤnnen, ſaß ganz behaglich und machte ſich ein Vergnuͤgen daraus, von Zeit zu Zeit ſeinen Fuhrmann zu kneifen, worauf dann im⸗ mer ein Spaß und herzliches wechſeltiges Ge⸗. läͤchter folgte. Auf ſolche Weiſe fuhren ſie durch die Stadt, und der Dieb wieß dem Fuhr⸗
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