Teil eines Werkes 
1. Th. (1806)
Entstehung
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Vernachlaͤſſigung ausgeruͤſtet zu haben. Oef⸗

ters habe ich wahrgenommen, daß, nachdem ſie uns eine lange Station gezogen hatten, ſie nur hie und da mit einigen kleinen Stuͤcken harten Brods gefuͤttert wurden, welches der Fuͤhrer von einem Zirkel abbricht, der ihm gewoͤhnlich uͤber ſeinen Schultern haͤngt. Waͤhrend dieſer Reiſe, als auch gleich bey den erſten Schritten, die ich in dieſem Lande that, freute ich mich oöͤfters uͤber die große Aehnlichkeit des ſchwe⸗ diſchen und engliſchen, z. B. in folgenden Wor⸗

ten: god dag, good day; farvel, farewell; ef-

ter, after; go, go; vel, well; hott, hat; long, long; eta, eat; fisk, fish; peppar, pepper; salt, salt; vinn, wine; liten, little; tvo, two; 86 out, go out; Streum, river; rod, red u. ſ. w.

Die ſchwediſche Sprache, die von der go⸗ thiſchen abſtammt, hat zwey verſchiedene Aus⸗ ſprachen; eine naͤmlich, worin jeder Buchſtab ſo gehoͤrt wird, wie er geſchrieben iſt, wird bey Reden angewandt; die andere, welche die Ge⸗ wohnheit zum gewoͤhnlichen Gebrauche beſtimmt hat, hat viele Abkuͤrzungen, und weicht, wie

nir ein unterrichteter Schwede ſagte, von den

Regeln der Grammatik ab. Die Sprache iſt ſehr wohl lautend; ſie ſetzt, ſo wie die daͤniſche, den Artikel an das Ende des Nennworts, ſo