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Ton eines Horns die ganze Geſellſchaft, die
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ſich dann um ihren Lehrer ſtellte, ſeine Weis:
heit zu vernehmen.“
In einer Privatkapelle dieſer Domkirche be⸗ findet ſich das Grabman des beruͤhmten Gu⸗ stav Waſa, deſſen 2 Bildniß zwiſchen denen ſeiner beyden Gemahlinnen, Katharine und Margaretha, ſtehr; und in einer andern
das der Sture, deren ich vorher erwaͤhnte.
Die in dieſem Monumente angebrachte lateini⸗ ſche Inſchrift ſchließt auf folgende ruͤhrende Weiſe:„Alles, was edel und grosmuͤthig war, konnte das eiß ſerne Herz ihres Regenten nicht Lerweichant! Leſer, wenn du nicht eben ſo un⸗ gefuͤhlvoll biſt, ſo beklage das unverdiente „Schickſal ſolcher Tugend.“ An einem der we⸗ niger bemerkten Plaͤtze ſahen wir eine kleine lie⸗ gende Statuͤe von Johann III.; das Schiff, welches ſie aus Italien, wo ſie verfertigt war, nach Schweden brachte, ſank nicht weit von Danzig, und die Statuͤe blieb hundert und funfzig Jahr unter dem Waſſer; ſie ward dann aufgeſiſcht, von den Buͤrgern von Danzig zum Geſchenk uͤberreicht, und in der alten Kathedral⸗ kirche aufgeſtellt. Hier ruhen auch die Ueber⸗
bleibſel des beruͤhmten Kanz lers Orenſtierg.
s iſt zu bewundern daß man weder dieſem


