Teil eines Werkes 
1. Th. (1806)
Entstehung
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Friedrichsberg, einem der Landſchloͤſſer des Kö⸗ nigs ohngefaͤhr zwey engliſche Meilen von Ko⸗ penhagen, kamen. Das viele Geraͤuſch und die herumtreibenden Laquaien in Scharlach und Silber zeigten an, daß ſich der Hof hier auf⸗ hielt Als wir von der ſchoͤnen Anhöhe, auf deren Gipfel der Pallaſt ſteht, herabfuhren, bo⸗ ten die Stadt mit ihrem in Ruinen ſtehenden

Pallaſt, der Sund und das herumliegenee

Land eine ſehr ſchoͤne Ausſicht dar. Der Weg war ganz voll von Leuten in Sonntagskleidern und mit froͤhlichen Geſichtern, die da eilten um den Abend in den Gaͤrten von Friedrichsberg zu zu bringen, der mit Eriaubniß ſeiner Maje⸗ ſtaͤt, der Lieblingsverſammlungsort des Volks iſt. Man hielt uns einige Minuten bey dem Zoll⸗ hauſe, welches an die erſte Zugbruͤcke ſtößt, auf, uͤber dieſe und eine innere kamen wir nach den Thoren der Hauptſtadt, und fuhren hinein durch

einen langen Bogen, der einen Theil der Waͤlle

ausmacht.

Gegen Lubels Hotel zu, welches man uns empfohlen hatte, kamen wir an den Mauren des Koͤniglichen Pallaſtes vorbey, die die koloſſa⸗ liſche Groͤße und Pracht bewießen, die ihn ſo lange ausgezeichnet haben, bis er im Jahr 1794 ein Raub der Flammen ward. Wie wir dies