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iſt, daß es in der Entfernung einer ſchwarzen
Gaze gleicht, ſo wie auch in einem unterirdi⸗
ſchen Gewoͤlbe ruhen die Ueberbleibſel der koͤ⸗ niglichen Familie von Daͤnnemark, in verſchie⸗ denen erhobenen ſteinernen Saͤrgen; dieſe ſind mit ſchwarzem Sammet bedeckt, der mit klei⸗ nen goldenen Kronen beſetzt iſt, und bis auf den Boden hinabhaͤngt.
Es iſt meiner Abſicht nicht angemeſſen, die Grabmaͤhler aufzuzäͤhlen. Das ſchoͤnſte, iſt das der Juliane Marie, deren blutgieriges Beneh⸗ men gegen die huͤlfloſe Königin Mathilde und die ungluͤcklichen Grafen Struenſee und Brand ſo allgemeine Senſation vor mehreren Jahren erregte.
Ich darf das Grabmahl der wundervollen Frau Margaretha von Waldemar, oder wie man ſie zum Spaß nennt, des Koͤnigs im Unterrock, nicht uͤbergehen. Sie lebte im 13ten Jahrhunderte, und vereinte auf ihrem Haupte die Kronen von Daͤnnemark, Schwe⸗ den und Norwegen. Die Semiramis des Nor⸗ dens war dazu beſtimmt, die Welt durch ihre wundervollen Thaten in Erſtaunen zu ſetzen; ihr Eintritt in dieſelbe ward dadurch außer⸗ ordentlich, daß ſie die rechtmaͤßige Tochter ih⸗ res Vaters und ihrer Mutter war; jener wur⸗


