Teil eines Werkes 
3. Th. (1826)
Entstehung
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und Dſchiſeh ſcheint ganz aus unterirdiſchen Ka⸗ takomben beſtanden zu haben und eine unermeß⸗ liche Grabſtaͤtte geweſen zu ſetn. Spaͤter gelang es dem unermuͤdeten Caviglia, den der Conſul Salt thaͤtig unterſtuͤtzte, mehre verfallene Bauwerke

zu oͤffnen, welche in unzaͤhliger Menge die große Pyramide umgeben. Er fand mehre Bildwerke,

die eine gute Meinung von der Geſchicklichkeit der aͤgyptiſchen Kuͤnſtler geben, und ſchoͤn ausgefuͤhrte, wohl erhaltene Gemaͤhlde. Vorzuͤgliche Kunſtfertig⸗ keit bemerkt man in den vierfuͤßigen Thieren und Voͤgeln, in den menſchlichen Geſtalten aber ſind zwar die Verhaͤltniſſe ſehr verletzt, doch iſt die Handlung immer klar und oft kraͤftig ausgedruckt. Merkwuͤrdig iſt es, daß man bei allen jetzt geoͤffne⸗ ten Pyramiden zu Dſchiſeh und Sakkara den Ein⸗ gang ziemlich in der Mitte der noͤrdlichen Anſicht fand, und daß dann der abwaͤrts laufende Gang ſich regelmaͤßig unter demſelben Winkel neigte. Belzoni fand dieſen Winkel in der Pyramide des Cephrenes 26 Grad, Caviglia in der Cheops⸗ Pyramide 27 Gr. Dieſe Uebereinſtimmung iſt ge⸗ wiß nicht zufaͤllig, aber auf welchen Zweck ſie ſich bezog, iſt ſchwer zu beſtimmen, wenn ſie nicht mit aſtronomiſchen Beobachtungen in Verbindung ſtand. War der Eingang immer genau gegen Mitternacht gekehrt, ſo mußten die Oeffnungen, die ſich unter einem Winkel von beinahe 27° gegen den Horizont

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