Teil eines Werkes 
7.-10. Bändchen (1849)
Entstehung
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meiner im Verein mit der Verzeihung und Liebe meiner Mutter wartet, wenn ich... wenn ich...

Die Stimme verſagte ihr ſie konnte nicht wei⸗ ter reden.

Wenn Sie, fiel Mörnburg mit einem Tone ein, als ſpräche er von der gleichguͤltigſten Sache in der Welt,wenn Sie in Ihr eigenes Glück einwilligen und eine Trennung beſchließen...

Was war das? rief Edith und fuhr hoch vom Stuhle auf...Es war mir, als hörte ich ein Geräuſch!

Einbildung aber dennoch will ich nachſehen!

Mörnburg ging ſchnell durch die Zimmer bis in die Hausflur. Als er zurückkam, blickte er auch durch das Fenſter, ſah aber nichts.

Es war nur ein Irrthum!

Ja, murmelte Ernſt, der ſich in dieſem Augenblick mit verſtörten, geſpenſterhaften Zügen aus der Hecke er⸗ hob,es war nur ein Irrthum, aber ich habe ihn doch ſehr theuer bezahlt!

Mein Gott! mir wurde ſo bange! begann Edith mit zitternder Stimme.Es war mir, als fühlte ich ſeine Nähe!... wenn er früher zurückkäme, als er ge⸗ ſagt hat wenn ich ihm in dieſem Augenblicke begegnete!

Ja, da würden Sie von Neuem die Kraft ver⸗ lieren, ſich zu entſchließen. Dennoch iſt es eine Schwäche, die Ihrer ſelbſt unwürdig iſt, daß Sie ſich von dieſem Steinbilde von Mann beherrſchen laſſen ich ſchwöre, es geſchieht nur aus Gewohnheit die Liebe iſt erloſchen.

Nein, nein, bis zu meinem letzten Athemzuge bleibt er für mich der Einzige..

Er? rief Mörnburg mit gewaltſam unterdrückter Bewegung aus,er, der für Sie nicht mehr Gefühl hat, als daß er trotz der auffallenden Veränderung, die er an Ihnen erblickt eine Veränderung, die hinrei⸗ chend ſein würde, einen andern Mann wahnſinnig zu

machen Faſſung und Kälte genug hat, an ſeine lum⸗ 4 A,

pigen Pfenniggeſchäfte zu denken!

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