Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Baſil Schuiski beobachtete bei allen dieſen Entſchlüſ⸗ ſen der Bojaren ein kluges Stillſchweigen; es förderte deſto eher ſeinen geheimen Plan, den Czarenthron zu be⸗ ſteigen, je mehr man ſich mit dem Schuldbewußtſein begangenen Unrechts beladete und die Furcht vor der Rache des Polenkönigs, der hier den gerechteſten Anlaß hatte, Rußland um all' der geſchehenen Greuel an ſeinem Verbündeten, dem Czar, und der umgebrachten polni⸗ ſchen Unterthanen willen mit Krieg zu überziehen, mehr und mehr in den Gemüthern Platz griff. So wenig be⸗ liebt Baſil Schuiski unter dem Großadel Rußlands auch war, ſo erhob ſich doch keine Stimme gegen ſeine durch geſchickt von ihm geleitete geheime Manipulationen unter Bürgern, Handwerkern und Strelitzen plötzlich er⸗ folgende Wahl zum Czar Rußlands. Acht Tage nach der Ermordung des Demetrius feierte das blutbefleckte Mos⸗ kau wieder ein Feſt. Baſil Schuiski durchritt von einem ſtattlichen Zuge von Bojaren und einem Strelitzencorps begleitet die Straßen und hielt dann ſeinen Einzug in den Kreml. Die Kanonen donnerten eben ſo luſtig und die dreitauſend Glocken der Czarenhauptſtadt ſangen ihm ihre Willkommenshymne mit derſelben Feierlichkeit ent⸗ gegen, wie ſie bei dem Einzuge ſeines Vorgängers ge⸗ donnert und geſungen hatten.

Ob Baſil Schuiski in dieſer Stunde der Erfüllung

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