Teil eines Werkes 
2. Theil (1849)
Entstehung
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Geiſt der Grotte, welcher verurtheilt wurde, Wohnung zu bewachen es liegt eine

ſeine eigene grauſame Wolluſt in dem Glauben, daß wir nach dem Tode als

Wächter an die Seite derjenigen geſetzt werden können, die uns im Leben theuer geweſen ſind... O, Karl, dieſe Regentropfen, welche herab zu ſtäuben beginnen, kühlen mich ſo ſchön laß uns hier noch ein weng

bleiben dieſe Wohnung hat eine unheimliche Ang

ziehungskraft... Ich will ein wenig in die andere Höhle gehen... Tauſend, ein kleines Thor ein wirk⸗ liches Thor!... Bei Gott, dieſer Ort iſt ſehr merk⸗ würdig doch die Zeit der Abenteuer iſt nicht mehr!

Karl, welcher gedankenvoll in der äußern Höhle zurückblieb, ſchien nicht auf das wechſelnde Spiel in Victor's Ideengange zu lauſchen. Der junge Seemann lehnte ſeine kräftige und hohe Geſtalt an die erwähnte Felſenſäule, und ſo, wie er dort in dem finſtern Innern der Grotte ſtand, erſchien er dem Bilde eines auf dem Hammer ruhenden Vulkan nicht unähnlich.

In der andern Höhle war auch Victor allmälig in ſich ſelbſt verſunken.

Der Regen, welcher Anfangs nur in Tropfen herab⸗ gefallen war, begann nun gegen die Steine der wun⸗ derbaren Decke zu praſſeln, und ergoß von dort heftige Bäche in das ſchäumende Meer. Eine Viertelſtunde etwa verfloß, ohne daß die Gäſte des Räubers Lilja ſich um einander bekümmerten. Endlich verließ Karl ſeine Stellung, und trat durch das kleine Thor in Victor's Reſidenz ein.

Victor!

Karl!. Ich bin mit mir ſelbſt zu Rathe gegangen!

Ich auch. 1 Ich habe meinen Entſchluß gefaßt!. Auch ich: ich will meine geheime Qual, meine Furcht, mit einem Worte, meine anze Seele meiner ht, 1 g Braut offen vor Augen legen!

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