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Angriff gegen ſich, und ſtreckte mit einem einzigen ge⸗ waltigen Hiebe den Unvorbereiteten zu Boden.
gegeben.
Unmittelbar darauf ſtieß Holgerſen gegen einen Mann, deſſen Züge er in der Finſterniß zu unterſcheiden glaubte.„Halwar! biſt Du es?“.
„Nein, Schurke!“
Es war der Steuermann des Schooners, und augen⸗ blicklich hatte dieſer den Norweger gepackt und verſuchte mit den Ellenbogen die Stöße zu pariren oder unſchäd⸗ lich zu machen, welche Holgerſen auf die Schultern ſeines Gegners zu führen ſuchte..
Ein fürchterlicher Zweikampf begann.
Zufolge des gewaltigen Kampfes, den auch die Fahr⸗ zeuge mit einander führten, welche ſteuerlos durch die Wogen trieben und die Feſſeln zu zerreißen ſtrebten, welche ſie vereinten, war in dem ſchon bedeutenden Wellenſchlage ein bedeutendes Stampfen der Schiffe ent⸗ ſtanden. Holgerſen war ungewöhnlich groß, und konnte ſich daher nur mit Mühe aufrecht erhalten: er war da⸗ her oftmals gezwungen, ſich in der Takelage feſtzuhal⸗ ten. Sein Gegner, ein ſtarker und unterſetzt gebauter Mann, ſtand feſter, ein Vortheil, deſſen er ſich auch im Verlauf des Kampfes bediente, um den Seeräuber mehr und mehr an den Rand zu drängen, in der Abſicht, ihn öber Bord zu werfen.
Holgerſen verſtand ſeine Abſicht, und ſeine Wuth wurde immer größer.
Der Regen, welcher ſich mit dem vergoſſenen Blute miſchte, machte die ſchwankenden Planken noch ſchlüpf⸗ riger; doch das Rufen, das Angſtgeſchrei, das Geſtöhne und das Todesröcheln an den verſchiedenen Punkten, wo dieſes nächtliche Drama aufgeführt wurde, verſchmolzen


