Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

rbieten, er ſich guten

o; kein Sie iſt immer Lindern, en, vor cht gut, s gehört hen: es da und d wenn iir ihre ch Gott ¹s ſollte n, wenn

ner ſol— erze auf teth das meigene ls plötz⸗ vereinte darauf igen er⸗ rzten.

heit mit ch Euch

29

nicht den Befehl, die Laterne zu hiſſen?“ donnerte Hol⸗ gerſen, indem er vollkommen angezogen aus der Kajüte heraufgeſtürzt kam.„Die Aexte her!!

Rasmus, der zuerſt wieder auf die Beine gekommen war, eilte nach vorne und rapportirte:

„Keine Gefahr mit der Schute, Herr Capitain; wie es aber mit dem Kameraden ausſieht, das weiß ich nicht. So viel ich ſehen kann, ſind wir mit dem Buge mitten auf die lange Seite geſtoßen und unſer Klüwerbaum iſt in ſeiner Takelage unklar geworden.“

Die letzten Worte wurden übertönt von einer ſtar⸗ ken Stimme, die auf dem andern Fahrzeuge auf Fran⸗ zöſiſch ausrief:„Der Hund hat uns wenigſtens zwei Planken eingeſtoßen und der halbe Bord iſt zum T—l!“

Holgerſen hatte unterdeſſen mit eigenen Augen die Lage der Dinge beſichtigt; und dieſe Augen waren ſo ſcharf und geübt, daß ſie ſogar die düſtere Dämmerung einer regnigten Septembernacht durchdrangen; daher hatten ſie ihm auch bald einen Umſtand offenbart, wel⸗ cher durch die ausgeſprochenen franzöſiſchen Worte noch mehr verſtärkt wurde und welcher machte, daß der natür⸗ liche Zorn und die eben überſtandene Angſt Gefühlen Raum gab, deren Sympathien man nur bei dem Raubthiere ſuchen darf, wenn dieſes unvermuthet Gelegenheit findet, ſich über eine längſt erſehnte Beute herzuwerfen.

Mit einem Signal, welches ſie Alle ſo gut kann⸗ ten, rief er die Beſatzung nach dem Hintertheile.

„Jungen!“ ſagte er im ſchnellen, eilfertigen Tone, aber dennoch ſo, daß ſie deutlich jedes Wort vernahmen, „nicht ſinken wir von einem Stoße gegen dieſe Cierſchale: es iſt das kleine franzöſiſche Ding— und wenn Ihr meine Meinung theilt, ſo weiß ich nicht, warum wir uns nicht die koſtbare Ladung, die er hat, eben ſo gut anmaßen können, als daß wir ſie zu Grunde gehen laſſen. Ich glaube kaum, daß er ſich nach dem Naſen⸗ ſtüber lange oben erhält. Auf jeden Fall iſt es unge⸗ ſetzliches Gut: mit einem Schmuggler braucht man keine Umſtände zu machen. Wollt Ihr einen Fang thun, ſo