Teil eines Werkes 
1. Theil (1849)
Entstehung
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ſchlimm ſah es aus: die See tobte und die Brandung

ſpritzte bis an die Wolken und ziſchte wie ein Keſſel auf

dem Feuer. Wir ſtießen ab in meinem Leben ver⸗

geſſe ich dieſe Nacht nicht: hätten wir nicht dieſe Schnigge

gehabt, und wären wir nicht mit dem Fahrwaſſer ſo bekannt geweſen, ſo hätten wir den Kukuk nicht wieder rufen hören. Ich ruderte, der Capitain ſaß am Steuer, und als wir ein wenig aus den innern Brandungen ge⸗ kommen waren, ſo konnten wir das Schiff deutlich gegen den Himmel ſehen; es war gleich außerhalb des Olſkär auf dem Torske⸗Knatt geſcheitert. Aber haben wir nun nicht eine weſtliche Kühlte? Ich glaube, wir müſſen das Treibſegel beſchlagen und den Capitain rufen!

Noch nicht! bat Rasmus.Wie war's mit dem

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Wrack und wie ging es hernach?

Wie geſagt, fuhr Halwar fort, nachdem er um ſich her geblickt hatte, ſo gut die zunehmende Finſterniß es erlaubte,wir ruderten und hielten uns leewärts von dem Olſkär, als wir einen Nothruf hörten. Der Ca⸗ pitain ſtand auf und ſpähte um ſich. Da vernahmen wir noch einen Schrei, und er befahl mir dahin zu rudern, von woher der Ruf kam. Ich that es, und bald bemerkten wir einen Kerl, der aus allen Kräften auf uns zugeſchwommen kam. Der arme Teufel hatte das Boot geſehen... Doch wartet einen Augenblick: mir wird der Hals ſo trocken!

Mir aber kommt es ſo vor, Vater Halwar, als ob die Stimme Euch nicht recht gehorchen wollte Euch fehlt das Herz nicht! ſagte Tönne und betrachtete mit einer gewiſſen Bewunderung Halwar's Geſicht, welches, je nachdem er ſich in ſeine Erinnerung immer mehr ver⸗ tiefte, einen gewiſſen melancholiſchen Anſtrich erhielt.

O ja, es mag wohl noch ein Stückchen davon übrig ſein, ſonſt aber hat es oft genug ein wenig ſpringen laſſen müſſen; viel iſt gewiß nicht mehr da doch was fragen wir nach dieſer Waare, Jungen, wenn Einer nur Rum hat und ſeine Gedanken erſäufen kann.

Nun, Halwar, kommt Ihr von der Geſchichte