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meinen Ohren trauen?— Es iſt Poſttag, und gleichwohl iſt es beſtimmt, daß Ake da draußen geht... nein, er wendet ſich um... er kommt zurück... wie mein armes Herz pocht... ich liebe ihn zu ſehr... Mama, er kommt gerade hieher... Was iſt denn das?
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Wie vollſtändig vermögen nicht einige Augenblicke Alles für uns umzugeſtalten!
Ake trat ein. Er ſagte blos die Worte:
„Emilie, willſt Du Hamburg ſehen?“
Ich konnte nicht antworten. Die Seligkeit iſt wahrhaft er⸗ ſtickend.
Eine gute Eingebung lehrte mich die beſte Antwort: ich überreichte ihm dieſen Brief an Dich, Mama.
Er las ihn ſchweigend, aber nicht ohne ſtarke Bewegung.
Und ſieh, Mama, jetzt öffneten ſich die Thore des Paradieſes wagenweit für Deine treue Emilie.
Was Ake mir ſagte, muß unter uns bleiben. Ich glühe in ſeliger Freude noch jetzt bei der Erinnerung an dieſe Augen⸗ blicke. Aber ich laſſe Dich ahnen, daß er fürchtete, ich möchte mein eigenes Herz nicht verſtanden haben.
Und jetzt dieſe Reiſe— wir zwei... er und ich.
Gott ſegne Dich, geliebte Mama! Denke unaufhörlich an
Deine glückliche Emilie.
N. S. Nein, Eines muß ich Dir wahrlich noch anvertrauen, Mama, aber laß kein ſterbliches Auge es ſehen... Ake kann eben ſo gut Liebhaber ſein, als.
Ach, was habe ich gethan! Als er ging, ſagte er ſo innig bittend:
„Emilie, wirſt Du auch das Deiner Mutter ſchreiben?“
Du ſiehſt alſo ein, Mama, daß ich Nichts ſchreiben kann. Aber o wie ſchwer iſt es zu ſchweigen!
Eine Art von Wahnſinn entführt mich auf luftigen Wegen.
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