Teil eines Werkes 
Sammlung 4 : 4 (1826) Wilhelms Tage der Kindheit und Munter ist die Hauptsache
Entstehung
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D. Triller zu Wittenberg auf die Tulpe, das ich noch auswendig konnte, fiel mir ſo lebhaft ein, daß ich es den aufrecht horchenden Blu⸗ men laut her ſagte:

Hier ſiehet man der Tulpen Flor,

In Schwefel, Safran, Schüttgelb und Auror, Citronen⸗ Ocker⸗ Brand⸗ Blei⸗ Strohgelb Iſabell,

Und dort in Violet, Zinnober, Carmoiſin,

In Florentiner Lack, auch Scharlach und Karmin,

Hoch und blaß Purpurroth, auch Meng⸗ und Ziegelhell z

In Amarynth und Columbei,

In Pfirſch⸗ und Roſenfarbe glühn.

Verloren in dem reichen Farbengemaͤlde zu meinen Fuͤßen, hatte ich auf alles um mich herum nicht geachtet, und richtete mich jetzt erſt auf, als ich in der Allee etwas kommen hoͤrte.

Es waren zwei Damen, eine alte und eine junge. Sie ſahen zu mir heruͤber, ich zog, in der Ahnung, daß fie in das Schloß gehoͤrten, den Hut, ſie dankten freundlich, und gingen voruͤber.

Die aͤltere Dame verlor unvermerkt ihr

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