dere ſummte heran, als ſie aber die Biene im Kelche ſah, flog ſie weiter und ließ der Schwe⸗ ſter das Brod. Nein, rief ich ihm leiſe und beſchaͤmt nach: gehe hin, und finde; ich will auch ſuchen; der Menſch ſoll dem Bruder⸗ Menſchen nicht nehmen, was die Biene der Schweſter⸗Biene laͤßt. Auch ich werde meine Blumen finden; ich ging nun langſamer, und trat, froͤhlich des Sieges, den ich uͤber mich er⸗ kaͤmpft hatte, in das Haus meines Vetters, des Forſtſchreibers.
Was das Menſchenkind groß geworden iſt! rief mir alles entgegen, und Sabine, die Dienſtmagd, die mich ſonſt immer Theodor⸗ chen, oder, wenn ſie es recht gut mit mir meinte, Doͤschen nannte, hieß mich jetzt Mos⸗ je. Ich ward roth bis an die Ohrlaͤppchen, denn ſo hatte mich noch Niemand geheißen mein Leben lang. Ich kam mir ſelbſt auf ein⸗ mal wie ein Mosje vor, und reckte und ſtreckte mich, wie eine Kerze. Mein Vetter aber meinte zu ſeiner Frau, er muͤſſe mir wahr⸗ haftig wieder einen neuen Rock machen laſſen, denn aus dieſem und aus dem ganzen Anzuge ſey ich ſo heraus gewachſen, daß zwiſchen den
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