Teil eines Werkes 
Sammlung 4 : 4 (1826) Wilhelms Tage der Kindheit und Munter ist die Hauptsache
Entstehung
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faͤdelt hatte, im Schuldthurm.— Alſo, ma⸗ chen Sie meinem Martin keine Vorwuͤrfe, wenn er mit ſeinem weichen Herzen fremde Noth lindert, und durch ſeine menſchenfreund⸗ liche Freigebigkeit, ſeine Hinterlaſſenſchaft ein⸗ mal nicht zureicht, um Wilhelm als unnuͤtzen Faullenzer zu ernaͤhren. Das werden die beß⸗ ten, die brauchbarſten Menſchen, die von Ju⸗ gend auf wiſſen, daß ſie nicht reich ſind, daß ſie ſich alles ſelbſt verdienen muͤſſen. Alle die Maͤnner, die ſich wahres Verdienſt um die Nachwelt erworben haben, waren groͤßtentheils arme Teufel. Die Groͤße des menſchlichen Geiſtes ſpricht ſich durch Entdeckungen, durch Erfindungen am deutlichſten aus; aber die Noth iſt erfinderiſch, nur die Noth; nie der Ueber⸗ fluß. Eupotamus, der die eiſernen Schiffs⸗ Anker erfand, Anaximander, der die erſten Landkarten verfertigte, Kteſibius, dem wir die Feuerſpritzen verdanken, Geber, der Vater der Algebra, alles das waren arme Teufel. Haͤt⸗ ten ſie Millionen gehabt, ſo haͤtten ſie nichts erfunden, und man haͤtte ſie lange vergeſſen; aber die Frucht des Geiſtes dauert laͤnger, als der Glanz des Goldes;— und was Sie da

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