Teil eines Werkes 
Sammlung 4 : 4 (1826) Wilhelms Tage der Kindheit und Munter ist die Hauptsache
Entstehung
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6. Die Tante ſchwieg erroͤthend; auch ſie hatte

in den fruͤhern Jahren ihres Lebens den Leicht⸗

ſinn einiger jungen Maͤnner kennen gelernt.

Sie koͤnnen in manchen Stuͤcken Recht haben, Capitain, ſagte nach einer Pauſe die Tante, und fing an, den Tiſch abzuraͤumen; aber Schaͤtze wird Wilhelm, nach Ihrer Me⸗ thode erzogen, nie ſammeln, und ein ruhiger, weiſer Menſch wird er, fuͤrcht' ich, auch nicht werden.

Schaͤtze?— bleiben Sie ſitzen, Tantchen. — Schaͤtze? wiſſen Sie denn, was der gepraͤgte Schatz der ganzen Welt iſt? lumpige drei Tauſend Millionen Thaler. Um des Bettels Willen quaͤlen ſich die Menſchen bis auf das Blut. Fuͤhrt der Zufall— denn der iſt ge⸗ meinlich mehr dabei im Spiele, als redlicher Fleiß und muͤhvolle Thaͤtigkeit— fuͤhrt der Zufall dem Einen von dem ſilbernen Quarke ein Paar Dreier mehr in die Haͤnde, als dem Andern, ſo wird der Eine von den tauſend Andern verfeindet, beneidet, gehaßt, und jeder arbeitet ohne alle Schonung ſo lange daran, bis er ihm das Zuviel wieder abgezwackt hat.