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raſchende Guͤte, auf die Hand gedruͤckt hatte, hinzu, und ſah ſich um, als beſorge ſie, behorcht zu werden: wuͤnſche ich, daß Sie ſich es zur Pflicht machen, in unſerm Hauſe, von Dingen, die Andere nichts angehen, auch gegen keinen Men⸗ ſchen zu reden. Das Plaudern iſt bei Euch jun⸗ gen Herren eine recht gefaͤhrliche Krankheit. Ihr thut Euch ſelbſt den groͤßten Schaden damit. Es wuͤrde Euch manches Gute geboten, manche be⸗ ſcheidene Bitte gewaͤhrt werden, aber bei der Prahl⸗ ſucht, mit der Eure Citelkeit lieber auf den Markt hintreten und die empfangene Gunſt ge⸗ gen alle vier Winde ausſchreien moͤchte, und bei der Schlechtigkeit unſerer heutigen Welt, die aus der kleinſten, ſchuldloſeſten Veranlaſſung das bos⸗ hafteſte Gift ſaugt, um damit ihren boͤſen Leu⸗ mund zu wuͤrgen, muß da nicht jede honette Frau Anſtand nehmen, der Regung ihres Wohlwollens zu folgen?
Den Sinn ihrer Rede im Geringſten nicht verſtehend, legte ich meine Rechte auf mein Herz, und betheuerte, wenn ich nicht irre, mit einem ſehr feierlichen Geſicht, daß die verehrte Frau Prinzipalin dergleichen nie von mir zu befuͤrchten haben ſolle. Das will ich wuͤnſchen und hoffen,


