Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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Beßten auftragen und ergoß den Zauber ſeiner roſigſten Laune uͤber den ganzen Zirkel, als waͤre es das letzte Freudenmahl, das er ſeinen Freun⸗ den gebe, als wolle er ſich ſelbſt uͤberbieten.

Da trat die Mitternachtſtunde war laͤngſt ſchon voruͤber Herr Beifuß, der Supernu⸗ merar⸗Vice⸗Kontroleur bei der, dem Kammer⸗ rath untergebenen General⸗Kaſſe, todtenbleich herein und konnte die Bitte, mit ihm zwei Worte allein zu ſprechen, kaum herausbringen, ſo preßte ihm das, was er auf dem Herzen hatte, Bruſt und Kehle zuſammen.

Was tauſend, Herr Vice⸗Beifuß! ſo ſpaͤt? rief der Kammerrath lachend. Setzen trin⸗ ken, fuhr er mit freundlicher Herablaſſung fort, und ſchenkte einen rothen Bouzy ihm ein, daß der Schaum uͤber das Glas lief; aber dem jungen Menſchen fehlte der Athem, ſo war er gelaufen.

Nur zwei Worte, verehrteſter Herr Kammer⸗ rath, fluͤſterte dieſer bittend: die Sache iſt dringend.

Geſchaͤftſachen? fragte der von Luſt und Re⸗ benblut halb Berauſchte, mit ungewiſſer Stimme und ging mit dem Unwillkommenen in einen Fen⸗ ſterbogen.

Die Marſchorder iſt heraus, wisperte hier