Teil eines Werkes 
Sammlung 2 : 3 (1823) Der Blutschatz
Entstehung
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leckerbiſſen hinabzuſchwemmen. Dankbar pries er des Schoͤpfers weiſe Einrichtung, der die Auſterbaͤnke mit Millionen dieſer Delikateſſen beſaͤe und ihnen die wohlfeilſten Lebensmittel, ein Bischen Lehmerde und Seegras zur Nah⸗ rung angewieſen habe; er ſchoͤpfte hieraus die troſtreiche Hoffnung, daß es auch der ſpaͤteſten Nachwelt an dieſer Goͤtterſpeiſe nicht fehlen werde; er erlaubte ſich gegen die Allweisheit in der Natur nur den einzigen Tadel, daß die Schaalen dieſer anbetenswuͤrdigen Seebuͤrger ſo unnoͤthig dick und ſchwer waͤren, zog nebenbei auf die unmaͤßig hohen Portoſaͤtze der oberſten Poſtbehoͤrde, und auf die unchriſtliche Acciſe los, die den Genuß eines Produktes, das wir im Lande ja doch ewig nicht erzeugen koͤnnten, uͤber alle Gebuͤhr vertheuerten, und griff eben zur zweihundert und erſten Auſter, als vorn im Laden des Italieners, wo der Gruͤnrock mit ſeinen Gaͤſten ſaß, ein von pausenartigem Wir⸗ bel begleitetes wildes Vivat⸗Geſchrei ertöͤnte, und Prelloni kurz darauf eintrat und triumphi⸗ rend berichtete, daß die Herren eben der Mam⸗ ſell Kammerraͤthinn Geſundheit getrunken, und dabei, jeder mit zwei vollen Champagnerflaſchen