Teil eines Werkes 
8. Th. (1821)
Entstehung
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Jella ſank mit einem lauten Freudenſchrei des reinſten Entzuͤckens in ſeine Arme.

Punktum.

Denn daß der Graf einige Tage darauf ſeine Verlobung mit der engelgleichen Jella feierte und einen Monat ſpaͤter in Kroatien die Hochzeit, verſteht ſich von ſelbſt.

Nach dem Austritt aus dem großaͤlterlichen Hauſe nahm Klara den Namen ihrer verklaͤrten Mutter wieder an. Im folgenden Jahre be⸗ ſuchte ſie mit ihrem gluͤcklichen Gatten die ſtillen Thaͤler, wo ihre Großaͤltern wohnten. Die liebliche Klara brachte dem alten Obergeſpann einen bausbaͤckigen Urenkel mit, in deſſen kleinen Pulſen ſichtbar noch Kroatenblut rollte.

In Toͤplitz verlebten ſie einige Tage wieder im Paradieſe, wahrhaft paradieſiſch. Am Scheidetage trank der Graf wieder aus Klara's linkem Schwanenhaͤndchen ein Glas alten Ungar, auf die Dauer ſeines Paradieſes.