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235 wohnt hatte. Dorthin ſtuͤrmte er, aber Anka war bereits abgereiſ't.
Er holte ſie in Bilin ein und gab ihr zum Botenlohn fuͤr das Billet deſſen goldene Beilage, mit dem Erſuchen, ſie als dereinſtiges Hochzeit⸗ geſchenk von ihm anzunehmen.
Die ſchwere Boͤrſe im Schooße, ward der Ueberraſchten die Zunge leicht, und ſie erzaͤhlte in ihrem kaum verſtaͤndlichen Deutſch, was ſie von ihrer jungen Graͤfin, die ſie wie einen klei⸗ nen Abgott liebte, nur wußte. Der Auszug dieſes kauderwelſchen Galimathias war, daß Klara's Mutter ſich wider Willen der Aeltern verheirathet, und darum die aͤlterliche Liebe fuͤr ihre ganze Lebenszeit verſcherzt hatte; daß erſt nach dem Tode der Mutter die Großaͤltern, durch Vermittlung einer Bekanntin in Dresden, von Klara Kunde erhielten; daß ſie das Maͤd⸗
Toͤplitz anſtoßendes, mit ganz neuen, freundlichen Haͤuſern geſchmuͤcktes Doͤrfchen.


