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erheben; waren alſo die Ochſen nicht, ſo wußte auch von der guten Graͤfin Hornhauſen kein Menſch ein Wort.“
„Mit oder ohne Ochſen, gnaͤdigſte Erzel⸗ lenz,“ unterbrach ſie empfindlich die conſiſtorial⸗ raͤthliche Schneidemuͤhle:„das Maͤdchen iſt ein⸗ mal Graͤfin, das kann ihr keiner nehmen, und ſie iſt mir am kleinen Finger lieber, als die hochgeprieſene Mamſell Lambert, mit der ihr Herr Vormund thut, als haͤtte ſie eine Million, und die doch noch einmal Gott danken muß, wenn ſich ein ehrlicher Schneidermeiſter um ſie bewirbt.“
In dieſem Tone ging es fort, und die be⸗ ſorgte Mutter konnte auf ihre Frage, nach dem in⸗ nern Werthe des Maͤdchens, immer keine be⸗ ſtimmte Antwort erhalten; nur ſo viel bekam ſie endlich von den natterzuͤngigen Splitterrich⸗ terinnen heraus, daß ſie alle drei von Linchen nichts Nachtheiliches wuͤßten, daß das Maͤdchen nicht haͤßlich ſey, ſich zwar aͤuſſerſt einfach und


