Teil eines Werkes 
6. Th. (1820)
Entstehung
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Was ſich weiter mit uns, naͤmlich mit mei⸗ ner liebreizenden Tina und mir begeben hat, bedarf keiner breiten Geſchichte.

Denſelben Abend noch trafen die Eltern und des Vaters Bruder, der Paſtetenfreund, deſſen dicke wackere Frau, eine geborne Graͤfin Preuſſach, von der die Grafenkrone auf dem Silber herruͤhrte, und der Vetter Veſtris⸗Fu⸗ rioſo, mit einer ſtarken Koſaken⸗Bedeckung ein.

Ehe eine Woche in das Land ging, feierten wir unſere Verlobung; am Friedensfeſte aber ſchmuͤckte ich Tinas Hand mit dem Ringe, den meine verklaͤrte Mutter, in der letzten Stunde ihres Lebens, meiner einſtigen Gattin beſtimmt hatte.

Pachter Schlempe wurde, wegen harter Bedruͤckung meiner armen Bauern, Seeleſt⸗ chens Vater nachgeſendet; ich uͤbernahm die Verwaltung meiner Guͤter ſelbſt und lebe ſeit⸗ dem, an der Seite meines holden Weibes, die gluͤcklichſten Tage.