Teil eines Werkes 
4. Th. (1819)
Entstehung
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meine Nummer, und da die letzte Klaſſe bald gezogen werden ſollte, bat mich der Poſtmei⸗ ſter, den Sonntag uͤber drei Wachen wieder zur Stadt zu kommen, wo die reitende Poſt eintreffe, mit welcher er die Nachricht uͤber unſerer Looſe Schickſal erwarte. Er ging.

Mir brannte es auf der Seele, mit Jenny in das Klare zu kommen.

Auf Umwegen erfuhr ich nichts; das war bei dieſem uͤberfeinen, ſchlauen Maͤdchen vor⸗ aus zu ſehen. Ich fragte alſo kurz und rund, wer der junge Bergmann geweſen, mit dem ſie trotz des Regengeſtoͤbers, ſo lange an, der Ecke geſtanden, und ob ſie nicht mit dieſem das Loos gemeinſchaftlich genommen.

Sie haben ein Recht darnach zu fragen, entgegnete ſie, uͤber meine Neugierde ein we⸗ nig empfindlich, aber doch zu gutmuͤthig, um ernſtlich boͤſe zu ſeyn:denn ich habe erklaͤrt, mit Ihnen nicht ſpielen zu wollen. Der jun⸗ ge Mann, mit dem ich vorhin ſprach, iſt aus dem Hannoͤverſchen, und haͤlt ſich hier auf, um