Teil eines Werkes 
4. Th. (1819)
Entstehung
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ner Taſſe Kaffee zu erwaͤrmen. Sie hatte verweinte Augen. Es ſchien, als ſei zwi⸗ ſchen Vater und Tochter etwas unangeneh⸗ mes vorgefallen; der Alte war gewaltig ver⸗

druͤßlich.

Was fehlt Ihnen, alter Herr? begann ich mit traulichen Worten, als Jenny ſich in die Kuͤche entfernt hatte.Sie ſind nicht ſo wie ſonſt?

Was mir fehlt? Geld. Geld fehlt mir. Alle Tage wird es ſchlimmer. Ich komme nicht mehr aus; ich habe zum erſten Mal in meinem Leben Schulden gemacht und kann ſie nicht bezahlen. Waͤr' ich al⸗ lein, macht' ich den Teufel mir d'raus; aber da iſt das Maͤdel. Herr, ſo ein lebendiges Kind iſt ein freſſend Kapital. Waͤr' es ein Junge, da ſtuͤnd' er vor dem Friſchfeuer, oder lag' vor Ort, oder ſaͤße als Supernumerar⸗ Aſſiſtent in der Kanzlei des Hochloͤblichen Obervergamts und verdiente ſein Brod aber ſo. Was ernaͤht denn ein ſolches Ding