ger konnte der Gluͤckliche nicht warten— eilte er in die Wohnung des geliebten Maͤd⸗ chens, ließ ſich melden, und ward vorge⸗ laſſen.
Diana war blaß. Der geſtrige Tag hatte ſie ein wenig angegriffen. Sie ent⸗ ſchuldigte ſich, daß ſie noch im Negligee ſey, und frug, was ihr die Ehre ſeines Beſuchs verſchaffe.
Werdall, uͤber die Frage etwas betroffen, goß vorerſt ein ganzes Fuͤllhorn von Lobes⸗ erhebungen uͤber den Zauber des geſtrigen Abends aus, und erzaͤhlte dann, wie ange⸗ nehm er uͤberraſcht geweſen ſey, ſie geſtern auf der Buͤhne zu finden, da er ſie, nach ih⸗ rem guͤtigen Billet, noch auf dem Lande ge⸗ waͤhnt habe. Er nahm ſich etwas verlegen; denn ſo reizend auch die Holde heute war, ſo hatte er ſie ſich doch weit herzlicher ge⸗ dacht. Neulich im fuͤrſtlichen Garten war ſie ſo freundlich geweſen, und heute ſo fremd, auch ihre Sprache war heute anders. Doch


