Teil eines Werkes 
1. Th. (1818)
Entstehung
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in den wuͤſten Ruinen, der ſtillen Gruft des

Todes nahe, ganz allein zu ſeyn; ſo gern ſie die Nuheſtaͤtte ihrer Schweſter beſuche, ſo unmoͤglich wuͤrde es. ihr doch ſeyn, eine Nacht hier oben allein zuzubringen.

Ich entgegnete ihr laͤchelnd, daß ich kei⸗ ne Furcht habe, die Naͤhe ihrer entſchlafenen Schweſter habe fuͤr mich, in dieſer Hinſicht, nichts ſchreckhaftes, und gegen den Angriff

der Lebenden ſchuͤtze mich mein Degen.

„Etwas von der Art haſt Du auch nicht zu fuͤrchten,“ fiel mir die Tante ins Wort, „die Mauer geht, wie Du weißt, um den ganzen Garten, und die Thuͤre hier, die auf die Landſtraße fuͤhrt, iſt von innen immer verriegelt. Du haſt wohl unſere Chauſſee noch nicht geſehen, die ſeit Deiner Abweſen⸗ heit, durch das Gebirge geleitet iſt?

Sie oͤffnete bei dieſen Worten das zweite Fenſter, und zeigte mir die ſchoͤne neue Kunſt⸗ ſtraße, die aus den nahen Felſenmaſſen ſich

hervorwand, dicht neben der Gartenmauer