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nur zur Haͤlfte wahr; ſo hat er lebenslaͤng⸗ liche Feſtungſtrafe verwirkt. Die 500 Rthlr. die er Ihnen nach dieſem Briefe ſchuldig iſt, bekommen Sie nie wieder. Er hat keinen Pfennig im Vermoͤgen.
Der Schreck ſchmetterte den Poſtmeiſter zu des Praͤſidenten Fuͤßen nieder.„Hochbe⸗ trauteſter Herr Praͤſident, treu gehorſamſter Diener und Nath unſers allergnaͤdigſten Kö⸗ nigs,“ ſchrie er heulend, und wand ſich wie ein Wurm um die Kniee des Praͤſidenten, „wie ungluͤcklich, wie blind, wie ſtarrblind bin ich geweſen! Heiliger, lieber Gott, was habe ich gethan! wie mache ich mein Ma⸗ jeſtaͤtsverbrechen wieder gut! Mein Geld verloren, meine Ausſichten verloren, die Gna⸗ de meines hoͤchſtverehrlichen Herrn Praͤſiden⸗ ten verloren, meine Chokolate, mein Fruͤh⸗ ſtuͤck, Gott, Gott, dieſer Boͤſewicht!“
Der Praͤſident achtete auf ſein Gewim⸗
mer wenig, ſetzte ſich an des Poſtmeiſters
Schreibtiſch, ſchrieb eine Aſſignation, groß


