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Es vergingen wleder 14 Tage. Die 500 Rthlr. kamen noch nicht an. Der Poſtmei⸗ ſter haͤtte gern nach P. geſchrieben, aber er hatte dort keine Bekannten, als die Ober⸗ Poſtofficianten, und er durfte ſich ja nicht einmal erkundigen, ob der Geheime Finanz⸗ Rath Baron von Hanf angekommen war. Er haͤtte dadurch Winke geben koͤnnen, die des Geheimen Finanzraths ganzes Spiel verdorben haͤtten.
Er wartete noch 14 Tage. Jetzt fing ihm an bange zu werden. Morgen wollte
er an einen Freund in der Reſidenz ſchrei⸗
ben, und ſich ſo ganz von Ferne nach dem Geheimen Finanzrath von Hanf erkundigen. Noch denſelben Morgen ſchrieb der Geheime Finanzrath,„er habe ſeine Geſchaͤfte vollen⸗ Het, er waͤre im Begriff den Praͤſidenten zu kaſſiren; dieſer werde ſich auf ſeine Guͤter nachher begeben, aber nicht lange dort ver⸗ weilen; die ſchuldigen 500 Rthlr. ſolle der Poſtmeiſter naͤchſte Woche erhalten.“ Am


