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Weintiſch.— Die Domainen⸗Beamten ſitzen im Golde bis uͤber die Ohren, baden ſich in Champagner, und wuchern mit dem lieben Korne, wie die Juden; kein Menſch bekuͤm⸗ mert ſich um ſie. Sie haben den Departe⸗ mentsrath in der Taſche. Wenn er kommt, iſt es, als ob der liebe Herr Gott kaͤme. Da wird traktirt. Nichts iſt da zu theuer. Mein gnaͤdigſter Herr Geheimer Ober⸗Fi⸗ nanzrath und Reichsfreiherr, das hundert Auſtern iſt bei ſolchen Gelegenheiten mit 8 Rthlr. bezahlt worden.— Der Herr Kam⸗ merdirektor ſind ein Freund von huͤbſchen Ge⸗ ſichtern. Haben nun unſere Herren Beam⸗ ten keine huͤbſche Frau oder Tochter, ſo ſchaf⸗ fen ſie ſich eine Couſine oder ſonſt ſo was Junges an, und ſollten ſie es zwanzig Mei⸗ len weit holen.“
Der Geheime Finanzrath war immer finſtrer und mißmuͤthiger geworden, der edle Unwille uͤber die uͤberhand genommenen Lan⸗ desgebrechen gluͤhte ihm auf der gerunzelten


