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radeſarg vor dem Altare ſtand, und legte ſich halb entkleidet nieder. Seine Piſtolen lagen neben ihm auf einem Schemmel. Er ſchloß die Augen, um einſchlafen zu wollen; aber ſein aufgeregter Geiſt gebot dem Koͤrper; er konnte keinen Schlaf finden.
Er horchte mit geſchloſſenen Augen, ob ſich etwas bewege.
Ein leiſes Gerille, als ob ſich ein Stein⸗ chen in der dunkeln Hoͤhe des Spitzgewoͤlbes losgebroͤckelt habe, und herabrolle, und immer groͤßer und ſchwerer werde, je tiefer es kom⸗ me, ward ihm vernehmbar.
Er ſchlug die Augen auf, richtete ſich in die Hoͤhe, und ſtarrte die lange finſtere Kirche hinab— da war ihm, als ſchwebe etwas Weißes oben bei der Orgel umher.
Aber kaum, daß ſein Blick dorthin geflo⸗ gen war, verſchwand auch ſchon das Nachtbild.
„Einbildung,“ ſagte er zu ſich ſelbſt, legte ſich wieder nieder, ſchloß die Augen und bedeckte ſie mit ſeiner Rechten.


