Teil eines Werkes 
1. Th. (1818)
Entstehung
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Der Prediger, ein lieber alter Mann, b.heuerte mit der Nichte und der Haushaͤl⸗ terin, daß, wie er ja ſelbſt wiſſe, im gan⸗ zen Dorfe kein einziges Haus ſei, was ſich zu ſeiner Aufnahme eigne. Auf dem Amte- wohne der Oberſte, in der Muͤhle der Ritt⸗ meiſter und beim Schulzen und Schulmei⸗ ſter zwei Lieutenaͤnts.

Iſt denn im Kloſter nichts von einem Stuͤbchen?

Bewahre der Himmel; der untere Gelaß iſt ſeit der Aufhebung des Kloſters zur Amtsſtube, zur Kaſſe und zum Gefaͤng⸗

niß eingerichtet, und der obere Raum zu Kornboͤden.

Nun ſo ſchlage ich meine Reſidenz in Ihrer Kirche auf. Da giebt es weder Flie⸗ gen noch Maͤuſe; erſtere finden dort nichts zu leben, und letztere bleiben auf Ihren 4 Kornboͤden. 3

Von beiden Plagegeiſtern iſt die Kir⸗ 74 che ganz frei, doch