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chen, geſagt, daß ſie fuͤr dieſen bereits engagirt ſey, und, als Cronhelm ſie im Allgemeinen um einen bat, gab ſie ihm den erſten. Sie ſprach dabei leiſer als gewoͤhnlich, damit die, denen ſie den Tanz abgeſchlagen hatte, nicht hoͤren ſoltten, daß ſie ihn jetzt erſt vergebe und glau⸗ ben mußten, ſie habe ihn ſchon fruͤher dem Rittmeiſter gegeben.
In ſolchen kleinen Zuͤgen verlautbart ſich das weibliche Gemuͤth. Cronhelm fuͤhlte ihn tief Wie in Kupfer geſtochen, ſtand vor ihm: „Mein lieber fremder Freund, ich bin Dir recht gut.“ Das las er auch in ihrem Blick, in ihrer Art, ſich zu benehmen, in ihrem Ge⸗ ſpraͤch, ſelbſt in dem frohen Charakter ihres Tanzes. Die aͤuſſere Sitte und Zucht hielten den Schleier, in dem Anſtand und Weiblich⸗ keit das Maͤdchen von Erziehung in oͤffentli⸗ chen Geſellſchaften uͤberall auftreten laſſen, zwar feſt zuſammen; aber das Auge des Be⸗ zauberten fand doch kleine, faſt unbemerkbare Luͤcken, durch die es ſich bis in das geheime


