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ben, um ſich dem erſten Blicke des bezauberten Cronhelm, der mit Schwiegerſohns⸗Gedanken kam und ſtaunte, als das Vaterhaus der lieb⸗ lichen Pawlowna zu praͤſentiren.
Er frug die Umſtehenden, was dieſe große Beleuchtung bedeute? Er erfuhr dann, daß Pawlownens Vater einen Bruder in Peters⸗
burg habe, deſſen Tochter heut' ihr Hochzeits⸗
ſfeſt feiere, und zur Ehre ſolcher Familientage ſey es in Rußland uͤberall uͤblich, daß die naͤchſten Verwandten und Freunde, zur Be⸗ zeugung ihrer Theilnahme, ihre Haͤuſer illu⸗ minirten.
Eine ſchoͤne, dem Fremden ungemein er⸗
freuliche Gewohnheit. Der Glanz vieler Lich⸗
ter hat allemal etwas Freudiges fuͤr das Ge⸗ muͤth. Die Erinnerung an die Chriſtbaͤume in den gluͤcklichen Jahren der Kindheit mag auch das ihrige zu dieſem froͤhlichen Eindruck beitragen. Aber Cronhelm hatte einen ganz andern Chriſtbaum im Auge. Pawlowna ſtand in einem Fenſter des hochbeleuchteten


