ols zwei Stunden zu verweilen. Wir jagten mit Courierpferden, auf Tod und Leben; Nachts zwoͤlf Uhr kamen wir an. Waͤhrend Martin die Pferde wechſeln ließ, und nach⸗ dem ich ihm nochmals meine Hand geben muͤſſen, in zwei Stunden beſtimmt wieder da zu ſeyn, eilte ich zu Johanna. Vor dem Hauſe hielt eine Wagenburg. Die ganze erſte Etage des Hauſes war hoch erleuchtet, eine praͤchtige Muſtk brauſte auf die Straße herab. Von den Umſtehenden erfuhr ich Julchens Verbindungsfeier. Mein Blick flog zu Jo⸗ hanna's Fenſter im dritten Stack, es wae das einzige erleuchtete. Was ſollte mir der Ball⸗ ſaal, was Borns mit ihrem graͤflichen Nim⸗ bus! Zu-Johanna wollte ich ja nur. Zwei
Stunden waren mir vergoͤnnt. Keine Mi
nute durfte ich verſaͤumen. Ich flog die Treppe hinauf. Kein Menſch aus dem Hauſe ge⸗ wahrte mich. Ich oͤffnete Johanna's Zimmer. Da liegt das reizende Maͤdchen halb entblößt auf dem Bette und ſchlummert; ſie mußte die
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