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und da beide deſſen Genehmigung hatten, ſo trug ſie der Kaſſenbote zur Poſt,
Einige Tage darauf erhielt der Landrent⸗ meiſter von ſeinem Fuͤrſten den Auftrag, aus ſeiner Caſſe zwanzigtauſend Thaler in Frie⸗ drichsd'or an den Hof des Nachbarlandes zu ſenden; jedoch ſollte die Uebermachung des Geldes, weil die Zahlung ein Geheimniß blei⸗ ben ſollte, nicht durch die Poſt, und nicht durch Tratten, ſondern baar und durch ver⸗ traute Leute geſchehen. Die Reſidenz des be⸗ nachbarten Hofes war zwoͤlf Meilen von des Landrentmeiſters Wohnort entfernt. Schon ſeit geraumer Zeit war der Grenzwald wegen Unſicherheit im Geruͤcht. Dem Landrentmei⸗ ſter bangte fuͤr das Geld; er außerte bei Tiſch gegen Ottilien und den Grafen ſeine Beſorg⸗ niß, bat aber um Verſchwiegenheit. Der Graf lachte uͤber die Aengſtlichkeit des Alten, und erbot ſich, das Geld ſelbſt zu uͤberbringen⸗ „Geben Sie mir zwei Pferde Extrapoſt und Ihren leichten offenen Wagen,“ ſagte er,„ich


