tiebte, verloren. Sie ſank laut weinend in einandar. Der Vater war am empfindlichſten Flecke, an ſeiner Ehre verwundet.
Es war ſtadt⸗ und landkunbig, daß der Graf ſein Schwiegerſohn werden ſollte; jetzt ging die Verbindung zuruͤck, und er war mit ſelner Tochter beſchimpft. Der bitterſte Spott des Publikums druͤckte das Geſicht, das ihm die graͤfliche Parthie um einen Zoll höher ge⸗ trieben hatte, zum Grabe des gekraͤnkteſten Stolzes wieder nieder. Der junge Graf allein behielt Muth. Das Schweigen der beiden beleidigten, ihm ſo theuren Menſchen, das ihn ſo folternd peinigte, gab ihm Kraft und Staͤrke zum Handeln.
„Von dieſem ungluͤcklichen Briefe,“ hob er indignirt uͤber des Vaters kalte Planſucht, an,„darf kein Menſch ein Wort wiſſen. Ich kenne meinen Vater. Er wird mich nicht un⸗ gluͤcklich machen. Er wird die Luftſchloͤſſer ſei⸗ nes Caleuͤls nicht in die Thraͤnen meiner Ver⸗ zweiflung bauen, Ich ſchreibe ihm noch ein⸗


