Teil eines Werkes 
5. Bdchn (1820)
Entstehung
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gezaihn zu ſehen, und er, ſo ſchwach er auch war, ſtand auf und wankte an das Fenſter.

Der tauſendfaͤltige Fackelſchimmer beleuch⸗ tete kaum die blaſſe Geſtalt des Maͤrtyrer⸗ Grafen da erſcholl ein unbaͤndiges Hur⸗ rah. Maͤdchen und Kinder, alles ſchrie aus voller Bruſt mit. Jedes hatte den bleichen jungen Grafen geſehen. Er hatte ſich gegen alle freundlich verneigt; jedes wußte, daß ſein Blick auf ihm geruht hatte. Er hatte alle gegruͤßt.

Jetzt aber kam der alte Doktor bitter und boͤſe aus des Landrentmeiſters Hauſe geſtuͤrzt, und hob in beiden Haͤnden Hut und Stock hoch in die Luft, und gebot Ruhe.Wollt ihr, rief er mit der Stimme des Donners in die jubelnde Menge,wollt Ihr mit Eu⸗ rer Freude den Herrn ertoͤdten? Kinder, gehr heim in Frieden, und laßt mir den Herrn Grafen, meinen Herrn Patienten, in unge⸗ ſtoͤrter Ruhe. Ich danke Euch allen nochmals in ſeinem Namen; aber jetzt bitte ich Euch,