Teil eines Werkes 
5. Bdchn (1820)
Entstehung
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der Chef, ein Mann von Metier, ein com⸗ pletter Mediziner ſeyn.

Lieber, alter Freund, erwiederte Otti⸗ liens Vater, der Landrentmeiſter,dem ar⸗ men jungen Manne muͤſſen wir helfen, ſonſt faͤllt er in Juden⸗Haͤnde, und die beuteln ihn aus. Wenn ich nur wuͤßte, auf welche Mi⸗

nier wir an ihm kaͤmen und ihm das Geld

vorſchießen koͤnnten, ohne ihn zu beleidigen. Koͤnnen Sie nicht ſagen, Sie ſchoͤſſen es ihm auf ein halbes Jahr vor? Ich koͤnnte Ihnen dann 100 bis 200 Louisd'or geben. Mein ehrlicher, wackerer Mann, rief der Doktor aus, und Ottilie kuͤßte dem herr⸗ lichen Vater die Hand.Nun, Kinderchen, ſagte der frohherzige Alte,macht davon nicht viel Weſens, ich ſchenke es ihm ja nicht, ich borge es ja nur. Nun, lieber Himmel, die Zinſen auf ein halbes Jahr buͤße ich ein; aber ſo muß man nicht rechnen. Der junge Mann kommt aus der Verlegenheit. Haͤtte ich einen Sohn, und er waͤre in der Fremde,