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— 5— bereit ſtehende Pferd zu ſchwingen, und, ſeine Dukaten in der Taſche, das Weite zu ſuchen. Als das Duell angeht, zieht er, wie gewoͤhn⸗ lich, ſeinen Rock aus, und wirft ihn unter einen dicht neben ihm ſtehenden Baum, in deſſen Naͤhe ſein Bedienter mit dem Pferde haͤlt. Als er den Schuß bekommt, ſinkt er zuſammen, und wird ohnmaͤchtig. Kein Menſch bekuͤmmert ſich um den Rock. Erſt nach drei, vier Tagen, nachdem ihn das Wundſieber ein wenig verlaſſen, und ihm ſein Kopf etwas freier geworden war, faͤllt ihm ſein Rock wieder ein. Er fraͤgt den Bedien⸗ ten. Dieſer treue Menſch aber war mit dem Ungluͤck ſeines Herrn zu ſehr beſchaͤftigt ge⸗ weſen, als auf den Rock zu achten,— kurz, der Rock mit den 1000 Dukaten iſt weg und bleibt weg. Nun hat der arme Graf kaum 30 Rthlr., die er ſein nennen kann, und un⸗ ter einem halben Jahre erhaͤlt er keinen neuen Wechſel vom Hauſe. Seinem Vater darf er von dem Duell nicht ſchreiben, das iſt ein


