kommenden zuſammen, und Moͤrder und Ge⸗ mordeter waren verſchwunden.
Eliſe ſtierte hinab in die ſchweigende Tiefe des Waſſers, ſie bebte am ganzen Koͤrper, ſie rief leiſe die Namen der Verſchlungenen, ſie erſtarrte vor Schreck.
Ein heftiger Regenguß und das furchtbare Gepraſſel des Donners weckten die Ungluͤck⸗ liche. Zweimal wollte ſie nach, hinab in die raͤthſelhafte Tiefe. Nur Mutterliebe, Liebe zu ihrem Albert, ketteten ſie noch an das Leben. Sie eilte nach Hauſe. Jeder Tritt in ihrer Wohnung war mit dem Blute des ſchuldlos Gemordeten bezeichnet. Sie hatte keine Ruhe in der Marterhoͤhle, in welcher ihr treuer Gatte erſchlagen war. Ueberall ſtand ſein Bild ihr vor der Seele: uͤberall verfolgte Sie die Schreckensgeſtalt des Schaudervollen mit der blutigen Axt. Sie eilte wieder fort aus dem
Hauſe. Der Morgen daͤmmerte. Das Ge⸗ witter hatte ſich verzogen. Sie ging noch ein⸗ mal zum Teiche. Keine Spur von den Ver⸗


