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ſen war. Tauſendmal nahm ich mir vor, auch ſo traulich, ſo hingebend zu werden, wenn Du wieder mein werden wuͤrdeſt. Du antworte⸗ teſt mir auf meine Briefe, auf meine oͤffent⸗ liche Aufforderung nicht! Geld zum Reiſen hatte ich nicht. Mich bis H... u zu betteln, ſchaͤmte ich mich. Ich nahm mir vor, von meinem Gehalte zu ſparen, bis ich ſo viel zu⸗ ſammen gebracht haͤtte, daß ich die Reiſe an⸗ treten konnte, ohne die Mildthaͤtigkeit der Menſchen anzuſprechen. Ich duldete muthig aus.“
„Dich und mein Kind aufzuſuchen, war mein einziger Gedanke, mein einziger Troſt. Ich entſagte allen Lebensgenuͤſſen. Jeder Tha⸗ ler, den ich fuͤr meine Zeichen ſtunden empfing, war mir ein Koͤnigreich werth.“
„Eines Abends ſaß ich ſehr wehmuͤthig bei meinem Freunde, dem Schullehrer, in der bluͤhenden Kirſchlaube. Die gluͤckliche Ein⸗
tracht des jungen Paares zerſchnitt mir das
Herz. Ich konnte dieſem freundlichen Paare 6*
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