Mittags ließ Burdach aus dem beſten Spei⸗ ſehauſe ein recht reichliches Diner holen: eine Flaſche Burgunder, Jettchens Lieblingswein, wuͤrzte das Mahl. Und als ſie den letzten Biſſen im Munde hatten, raſſelte ein netter Miethswagen vor die Thuͤre, um die Gluͤck⸗ lichen nach dem Brunnen zu fahren. Die Raͤthin hielt Mittagsmahl und Wagen fuͤr des Hollaͤnders Veranſtaltung, und ſie genoß dankbar.
Burdach ließ ſie in dem Glauben. Hann⸗ chen kuͤßte den Wagen. Sie war ſeit zwei Jahren nicht gefahren. Ihr neues Kleidchen ſtand ihr wie angegoſſen. Die Naͤthin kannte keiner; ſo reizend bluͤhte das vor Freuden ver⸗ klaͤrte Geſicht der jungen huͤbſchen Frau, unter dem Schleier von brabanter Kanten, den die Modehaͤndlerin vom Hollaͤnder erhalten hatte, um ihn dem uͤberſandten Anzuge mit beizu⸗ fuͤgen.
Der Empfang bei van der Huyſens war
herzlich. Die Raͤthin wollte danken. Der 2*


