Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1819)
Entstehung
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ßerte ihm die Beſorgniß, das Bekte ihm mit Blut dadurch zu verunreinigen.

Sie haben einen kleinen allerliebſten Jungen. Das iſt ja auch Ihr Blut. Laſſen Sie mich mein Blut auch ſehen! Schauen Sie her: hier faßte ich den Stein; mit dieſer ſcharfen Schneide wollte ich mir den Hirnſchaͤdel heben. Ich Ungluͤcklicher! Ich traf drei, viermal falſch. Ich ſchnitt mir die Stirnhaut entzwei, weiter kam ich nicht. Ich war boͤſe uͤber den mißlungenen Verſuch, ergriff in Unmuth einen Scherben Glas und wollte mir das Herz zerſchneiden. Ich ſchnitt bis zwiſchen die Ribben, bis auf den Bruſt⸗ knochen; ich ſchnitt zwei, dreimal: jedesmal blieb ein Stuͤck Glas in der Wunde ſakken, aber das Herz, dieſen Lebenspunkt, nicht. Mein Unmuth wuchs bis zur Wuth: ich zerbrach eine Fenſterſcheibe, ſtieß ſie im Moͤrſer klein und verſchlang das Pulver. Die Sinne ſchwindelten mir. Die Knie wankten, meine Seele trennte ſich von ihrer