Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1819)
Entstehung
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Meinigen bei Tiſche, als ein Fremder eilends nach mir fragte. Es war ein junger Menſch aus dem deutſchen Kaffeehauſe, der vom

Herrn des Hauſes abgeſandt war, mich zu

Scherif zu holen. Dieſer ſey todtkrank und wuͤnſche mich zu ſprechen. Wir fuhren in ge⸗

ſtreckter Karriere durch die meilenlange Stadt.

Ich fand das Haus verſtoͤrt; Polizei⸗Offizi⸗ anten, Blut, Aerzte, fremde Menſchen in ſei⸗ nem Zimmer. Der Kranke lag mit verbun⸗ denem Kopfe im Bette. Er druͤckte mir ſchweigend die Hand und wuͤnſchte, allein mit mir zu ſeyn. Ich ahnete das Schrecklichſte; ich bat die Umſtehenden, abzutreten. Ich habe, hob mein armer Freund mit ſchwacher, weicher Stimme an,den letz⸗ ten Verſuch gemacht, mir zu helfen; auch da habe ich kein Gluͤck. Mir ſchlaͤgt alles fehl. Ich bin verloren. Retten Sie mich vor mir ſelber. Ruhig, ruhig mein Freund; Sie ſind krank, ſprechen Sie nicht! Es greift Sie an.